Letzte Woche war ich im Wald unterwegs. Nicht in dem Wald, von dem ich euch schon erzählt habe, sondern diesmal in einem anderen.Da laufe ich oft, wenn mein Mini-Frauchen Fußball-Training hat. Wir fahren dann immer mit dem Auto hin und gehen eine große Runde spazieren, während sie mit vielen andern hinter einem einzigen Bällchen her rennt.Und diesmal hatten wir auch mal eine Kamera dabei. Ich wollte euch nämlich zeigen, dass dies kein normaler Wald ist, sondern ... ein "Schilder-Wald"!
Wir haben natürlich den Weg genommen, bei dem der Bürgernmeister nicht angeleint ist. Das Wetter war gut und ich war voller Tatendrang.
Hier fühlte ich mich so wohl, dass ich dachte, ich könnte mal Urlaub machen. Natürlich brauchte ich also ein Dach über dem Kopf."Selbst ist der Mops-Mann", dachte ich so bei mir. Zack ... in die Pfoten gespuckt und los ging es. Stamm für Stamm ... Ast für Ast ... ging es an die Arbeit. Bin ganz schön ins Schwitzen geraten *schnauf*
Hinterher war ich stolz und fertig. Wollte glatt in Wald übernachten, aber Frauchen hat es mir verboten. Naja, vielleicht beim nächsten Mal!
Euer Amor
Hab euch doch letztens von dem Vogelschutzgelände erzählt. Da bin ich heute beim Spaziergang auch wieder vorbeigekommen. Plötzlich flog etwas ganz großes über unsere Köpfe hinweg und landete im Baum. Erst dachten mein Frauchen und ich, es sei eine Krähe oder so ... aber dann sahen wir genauer hin und waren doch ein wenig überrascht.
Diese Vögel kenne ich. Doch die Graureiher stehen meist auf den Feldern in der Nähe vom Bach ... und nicht hoch oben in dichten Bäumen.Dass der nicht in eine der Vogelwohnungen passt ... sehe ich auf den ersten Blick. Wunder mich, was der dann da in der Wohnanlage zu suchen hatte.Wir sind dann weitergegangen und sahen noch ein anderes Tier. Sehen wir nicht so oft.
Naja, ich hab es auch diesmal nicht wirklich gesehen, denn ich war viel zu beschäftigt mit Markierungsarbeiten und "Zeitung-Lesen". Aber mein Frauchen hatte in wachsames Auge und hat mir das Tier dann gezeigt.Jetzt bin ich schon mächtig gespannt, was wir morgen im Wald sehen.Lieben Gruß vom Amor
Heute früh war ich wieder mit meinem Alpha-Frauchen im Wald.Wie gestern schon war sie mit ihrer Kamera ausgestattet."Wir wollen heute mal versuchen, ein paar Vögel zu fotografieren", meinte sie.Ich muss ja sagen, mich interessieren Vögel nicht im Geringsten. Ein wenig beleidigt war ich ja schon. Schließlich bin ich doch das schönere Fotomodel. Ich bin ja auch viel einfacher zu fotografieren.Ein wenig missmutig trabte ich also hinter meinem Frauchen her, als sie plötzlich an einem umzäunten Gelände im Wald stehenblieb.
"Das ist ein Vogelschutzgelände", erklärte mein Frauchen mir und ich war mehr als überrascht. Dieser kleine Zaun ... wie sollte der denn die Vögel aufhalten. Ich muss ganz schön verdutzt geschaut haben, denn Kati lachte mich aus.Sie meinte, das sei ein Gelände, wo die Vögel wohnen. Ähnlich geschützter Wohnanlagen. Gibt es wohl auch für Menschen so was. Und die Vögel dürften sich natürlich im Wald frei aufhalten. Aber zum Brüten könnten sie sich hierher zurückziehen, wo sie ungestört wären.Das musste ich mir dann doch mal genauer anschauen.Und ich stellte doch erstaunliche Dinge fest. Auf diesem Gelände sind eine Menge Häuser und Wohnungen für die Vögel. Je nach Lust und Laune können die entweder in großen Hochhäusern wohnen.
Oder aber in netten kleinen Einfamilien- oder Drei-Zimmer-Wohnungen.
Oder hängt es gar mit der sozialen Schicht zusammen? Gibt es so etwas bei diesen Tierchen?Ich habe sogar Häuser mit großen Terrassen gesehen.
Und stellt euch vor ... ein Restaurant gab es auch noch.
Da soll mal einer sagen, das Leben im Wald sei nicht mit Luxus und Annehmlichkeiten verbunden ...Während ich von außen alles genau beobachtete, wurde vom Zaun aus jeder meiner Schritte genau registriert. Ein Rotkehlchen sei das, meinte mein Frauchen.
Das war mal ein sehr lehrreicher Waldspaziergang für mich.
Es grüßt euch ... der noch immer sehr erstaunte Amor