Donnerstag, 21. April 2011

Es gibt ihn doch ...

Heute habe ich etwas Unglaubliches erlebt, das ich euch berichten muss.

Die Sonne schien geradezu unerträglich heiß und ich wollte mir ein schattiges Plätzchen im Garten suchen.


Plötzlich lag da dieser seltsame bunte Ball. Nein, nicht nur einer, etwas weiter noch einer. Ein blauer, ein roter und noch ein gelber. Das musste ich mir genauer anschauen.


Ich untersuchte diese Bälle sehr gründlich mit der Pfote und der Zunge. Ich biss sogar einmal rein und stellte fest, dass diese bunten Dinger wohl Eier waren.
Aber welcher Vogel hatte solche Eier?? Ich war ein wenig ratlos, das könnt ihr mir glauben. Vielleicht waren sie von einem Papagei? Die sind doch meistens sehr farbenfroh. Vielleicht legen die dann auch bunte Eier.


Ich grübelte noch so vor mich hin, als ich ein leises Wimmern und Schluchzen hörte. Ich sah mich um und horchte. Da war es wieder. Neugierig folgte ich den leisen Geräuschen.


Doch was war das?
Dort saß ein kleines Häschen und schaute mich aus schwarzen, ängstlichen Knopfaugen an. Ich kann ja keinem Tier ein Haar krümmen, also tröstete ich das kleine Tierchen mit dem weichen Fell. Es war offensichtlich verletzt, denn es zeigte mir das Pfötchen.


„Komm, ich helfe dir“, sagte ich zu ihm. Gaaaanz behutsam packte ich den Hasen und trug ihn vorsichtig auf die Terrasse.


Zuerst musste ich ihm die Wunde versorgen. Der Verband, den ich besorgt hatte, war irgendwie viel zu lang und unhandlich. Das war vielleicht ne Arbeit, bis ich den Hasen eingewickelt hatte. Aber ... ich schaffte es doch.


Danach brachte ich dem Tier etwas zu Fressen. Ich hatte gehört, dass Hasen Karotten mögen und war stolz, dass es daran zu nagen begann.


Dann durfte sich der Hase mit mir in mein Körbchen legen. Ich musste ja schließlich über das Kleine wachen, damit die Katzenbande sich nicht heranwagte.
Von der vielen Arbeit erschöpft schlief ich ein.


Einige Zeit später erwachte ich. Herzhaft gähnend stellte ich erschrocken fest, dass der Platz neben mir leer war ... fast leer!



Neben meinem Körbchen lag ein Osterkorb mit ganz vielen Leckereien für mich. Vielleicht war der Kleine ja ein richtiger Osterhase.

Ich wünsche euch eine sonnige, tolle Osterzeit!
Liebe Grüße
Mops Amor

Donnerstag, 14. April 2011

Zeit zum Träumen ...


Ich wünsche euch eine gute Nacht!

Samstag, 9. April 2011

Beleidigt

"Beleidigte Leberwurst!" So nannte mein Frauchen mich heute. Gemein! In die Kamera sollte ich auch noch schauen. Frechheit! Dabei bin ich richtig stinkig!!! Und das steht mir schließlich zu. JAWOHL!!!


Bei uns wurde der Küchenabfluss sauber gemacht. Der war nämlich verstopft. Das Rohr wurde draußen im Efeu entleert. Mhm ... was ein verlockender Duft! *träum*
Aber die Menschen verstehen davon ja mal gar nichts. Die haben mir nämlich ständig verboten, etwas davon zu fressen. Dabei wäre es doch ganz praktisch gewesen. So hätten sie es nicht mal mehr entsorgen müssen. ABER ... meine angebotene Hilfe wurde natürlich sofort abgelehnt.


Habe alles ganz genau beobachtet. Tief im Efeu haben sie vergessen, einige Brocken wegzuräumen. Also habe ich einen unbeobachteten Moment genutzt, bin heimlich ums ganze Haus herumgeschlichen und habe versucht, an diese Köstlichkeiten zu gelangen. Ich habe mich auch darin gewälzt, weil ich den Duft etwas bewahren wollte. Leider war ich durch den Fress-Wälz-Rausch sehr unaufmerksam und wurde dabei erwischt. Logo, Frauchen kam schimpfend aus dem Haus *seufz*

Dass ich stinke, haben sie behauptet. Stimmte ja gar nicht. Ich selbst würde es als markanten Herren-Duft bezeichnen.
Und dann ... wurde ich auch noch gebadet. Meine ganze Mühe war also umsonst. Jetzt rieche ich nach diesem blöden Hundeshampoo ... grrr ... und soll mich von der Sonne trocknen lassen.


Menschen haben überhaupt keine Ahnung von köstlichen Gerüchen. Und jetzt soll ich noch gute Miene machen.


Wenigstens Ally hat mich etwas getröstet. Die hatte nämlich Mitleid mit mir, weil so übel mit mir geschimpft worden war.

Liebe Grüße vom beleidigten Amor

Dienstag, 5. April 2011

Schilderwald

Letzte Woche war ich im Wald unterwegs. Nicht in dem Wald, von dem ich euch schon erzählt habe, sondern diesmal in einem anderen.
Da laufe ich oft, wenn mein Mini-Frauchen Fußball-Training hat. Wir fahren dann immer mit dem Auto hin und gehen eine große Runde spazieren, während sie mit vielen andern hinter einem einzigen Bällchen her rennt.

Und diesmal hatten wir auch mal eine Kamera dabei. Ich wollte euch nämlich zeigen, dass dies kein normaler Wald ist, sondern ... ein "Schilder-Wald"!


Wir haben natürlich den Weg genommen, bei dem der Bürgernmeister nicht angeleint ist. Das Wetter war gut und ich war voller Tatendrang.


Hier fühlte ich mich so wohl, dass ich dachte, ich könnte mal Urlaub machen. Natürlich brauchte ich also ein Dach über dem Kopf.
"Selbst ist der Mops-Mann", dachte ich so bei mir. Zack ... in die Pfoten gespuckt und los ging es. Stamm für Stamm ... Ast für Ast ... ging es an die Arbeit. Bin ganz schön ins Schwitzen geraten *schnauf*


Hinterher war ich stolz und fertig. Wollte glatt in Wald übernachten, aber Frauchen hat es mir verboten. Naja, vielleicht beim nächsten Mal!

Euer Amor

Komischer Vogel

Hab euch doch letztens von dem Vogelschutzgelände erzählt. Da bin ich heute beim Spaziergang auch wieder vorbeigekommen. Plötzlich flog etwas ganz großes über unsere Köpfe hinweg und landete im Baum. Erst dachten mein Frauchen und ich, es sei eine Krähe oder so ... aber dann sahen wir genauer hin und waren doch ein wenig überrascht.


Diese Vögel kenne ich. Doch die Graureiher stehen meist auf den Feldern in der Nähe vom Bach ... und nicht hoch oben in dichten Bäumen.

Dass der nicht in eine der Vogelwohnungen passt ... sehe ich auf den ersten Blick. Wunder mich, was der dann da in der Wohnanlage zu suchen hatte.

Wir sind dann weitergegangen und sahen noch ein anderes Tier. Sehen wir nicht so oft.


Naja, ich hab es auch diesmal nicht wirklich gesehen, denn ich war viel zu beschäftigt mit Markierungsarbeiten und "Zeitung-Lesen". Aber mein Frauchen hatte in wachsames Auge und hat mir das Tier dann gezeigt.

Jetzt bin ich schon mächtig gespannt, was wir morgen im Wald sehen.

Lieben Gruß vom Amor